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Italien-Urlaub 2001 - Buchbinde-Kurs im Cilento

Zur Information:

Das Cilento liegt in der Gegend von Neapel
und der Ort Castellabate liegt hier:
Wer nähere Informationen zu einem Urlaub in Castellabate möchte, kann über diesen Link mehr erfahren und Kontakt mit Karin aufnehmen. (Die Ladezeit dauert leider etwas länger!!!)

Am Freitag nachmittag trafen wir (das sind Maria, Doris, Margret, Marlies und ich) uns am Hauptbahnhof. Da keine die andere kannte, war das ein ganz schönes Rumgesuche, bis wir uns endlich alle gefunden hatten. Um 14.28 Uhr gings mit dem ICE zunächst nach München, von wo aus wir nach fast 2 Stunden Aufenthalt mit dem Liegewagen nach Neapel weiterfuhren. NIE WIEDER sag ich nur ... Wir alle waren kaputt, gestresst - und deshalb ist es um so erstaunlicher, dass wir ohne Zank und Streit angekommen sind. Am Bahnhof in Agropoli ging die Abholerei auch total schief, da wir eigentlich mit Christel gerechnet hatten, die uns da abholen würde. Wie auch immer - wir sind dann doch noch in der Villa Poggio al Sole eingetroffen.

Am Samstag nachmittag sind Margret, Doris und ich zusammen mit Karin erstmal runter in den Ort gefahren und haben ein erstes Bad im Mittelmeer genommen. Super klares Wasser und angenehm kühl *gg*
Sonntag gings dann um 10 Uhr mit dem "Kurs" los.
Als erstes fing Christel mit einer ganz einfachen Falttechnik an, dann erfuhren wir was über die Dreipunkt- bzw. Fünfpunkt-Hefttechnik. Diese Techniken sind nicht schwer und durch verschiedene Papiersorten, Außenhüllen und Fäden äußerst vielseitig gestaltbar.

Am nächsten Tag wurden wir in die Geheimnisse der Papp- /Papiermache-Gestaltung eingeführt. Jetzt weiß ich endlich, wofür ich die vielen Brötchentüten sammeln musste *grins*. Normalerweise sollte ein Papiermachegebilde aus 70 Schichten bestehen - gnädigerweise reichten fünf bis sieben für unsere Werke aus!!

Unser Tagesablauf war im groben: 9 Uhr Frühstück, 10 Uhr ab in die Werkstatt. Wer Lust hatte, hat durchgearbeitet, Mittagspause war nach Laune (irgendwas Obstiges und Joghurt), ab 17 Uhr gings offiziell in der Werkstatt weiter. Abendessen gabs um 20 Uhr. Lecker sag ich nur - und wieder Erwarten hab ich nicht zugenommen!
Natürlich haben wir nicht jeden Tag rund um die Uhr gearbeitet. Es war immer mal Zeit, ins Dorf bzw. an den Strand zu fahren oder zu laufen, einzukaufen, oder Ausflüge zu machen - oder sich einfach faul an den Pool oder auf die Terrasse zu legen und Sonne zu tanken!

Um die Ausflüge nach Neapel und Amalfi mitzumachen, wars mir einfach zu heiß, aber die Tour nach Paestum konnte ich nicht auslassen. Der Ort wurde ca. 600 v.Chr. von den Griechen unter dem Namen Poseidona gegründet. Im Jahr 273 v.Chr. wurde die Stadt unter dem Namen Paestum römisch.

Hier habe ich einige Fotos von Paestum zusammengestellt.
Wer mehr über die Geschichte von Paestum erfahren möchte, dem-/derjenigen kann ich diesen Link empfehlen!

Für den letzten Abend kam die Anregung von Christel und Karin eine "Ausstellung" zu machen, und einige Leute aus der Umgebung einzuladen, u. a. wurden auch einige Werke von Enzo (ein guter Bekannter von Karin, der uns auch einige Male bekocht hat und der auch malt) ausgestellt.

Am Samstag wurde dann gepackt und wir traten eine ebenfalls stressige Rückreise mit dem Liegewagen an - allerdings wussten wir, was auf uns zukommt und haben es viel gelassener gesehn.

Fazit:Bis auf die Zugfahrerei (nächstes Mal fliege ich) würde ich gern noch einmal in die Gegend fahren - allerdings dann im Mai oder Juni, wenn es noch nicht so heiß ist und man/frau Ausflüge unternehmen kann ohne die großen Schweißausbrüche zu kriegen *gg*.

Ach ja ... hätte ich doch fast vergessen!! Natürlich gibts auch von diesem Urlaub Fotos zu sehn.

Und auf den nächsten Buchbindekurs bei Christel freue ich mich jetzt schon!!